Das Wunder der Heliane
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Das Wunder der Heliane

Erich Wolfgang Korngold
Oper · 1927

Über das Werk

Das Wunder der Heliane ist eine Oper in drei Akten von Erich Wolfgang Korngold nach einem Libretto von Hans Müller-Einigen, das auf dem Mysterienspiel „Die Heilige“ des österreichischen Dichters Hans Kaltneker beruht. Egon Pollak leitete die Uraufführung am 7. Oktober 1927 an der Hamburgischen Staatsoper.

Handlung

Ein Herrscher, dessen Frau Heliane ihm die Liebe verweigert, lässt einen Fremden zum Tode verurteilen, der im Land als Bringer des Glücks gilt. In der Nacht vor dessen Hinrichtung sucht Heliane ihn in seiner Zelle auf; als der Herrscher davon erfährt, klagt er sie des Ehebruchs an. Vor Gericht bekennt sich Heliane offen zu ihrer Liebe und erweckt den toten Fremden durch ein Wunder zu neuem Leben, woraufhin beide gemeinsam zum Himmel auffahren.

Kulturelle Bedeutung

Nach einem erfolgreichen Start geriet die Oper rasch in Vergessenheit, auch weil Kritiker sie als anachronistisch empfanden; unter der NS-Herrschaft belegten die Machthaber Korngolds Werk wegen seiner jüdischen Herkunft mit einem Aufführungsverbot. Erst 1970 kehrte „Das Wunder der Heliane“ auf die Bühne zurück, und eine Inszenierung der Deutschen Oper Berlin wurde 2018 als eine der bedeutendsten Wiederentdeckungen des Jahres gefeiert.

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