Das Gespensterschloss
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Das Gespensterschloss

Stanisław Moniuszko
Oper · 1865
Klassiker

Über das Werk

Oper in vier Akten von Stanisław Moniuszko nach einem Libretto von Jan Chęciński, das auf einer vom Folkloristen Kazimierz Władysław Wóycicki gesammelten Volkserzählung beruht. Moniuszko begann 1861 mit der Arbeit; die Uraufführung fand am 28. September 1865 am Teatr Wielki in Warschau statt.

Handlung

Die Husarenbrüder Stefan und Zbigniew, die sich dem Kriegsdienst und der Ledigkeit verschrieben haben, geraten auf dem Weg zu einer Schuldeneintreibung in das als „Gespensterschloss“ verrufene Herrenhaus Kalinowa. In der Silvesternacht verlieben sie sich in die Töchter des Hausherrn; das vermeintliche Geisterunwesen entpuppt sich als Familienlegende, mit der unerwünschte Freier abgeschreckt werden sollten.

Kulturelle Bedeutung

Die Uraufführung wurde, zweieinhalb Jahre nach dem Januaraufstand gegen die russische Herrschaft, als patriotische Demonstration gefeiert und nach nur drei Vorstellungen von der Zensur verboten; erst 1914 durfte das Werk wieder gespielt werden. Es gilt bis heute als Moniuszkos Hauptwerk und wird oft als „die polnischste aller polnischen Opern“ bezeichnet.

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