Über das Werk
Versdrama in fünf Akten von Edmond Rostand, das er 1897 frei nach dem historischen Schriftsteller und Duellanten Savinien de Cyrano de Bergerac schrieb. Die Uraufführung fand am 28. Dezember 1897 im Théâtre de la Porte-Saint-Martin in Paris statt, mit Benoît-Constant Coquelin in der Titelrolle.
Handlung
Der wortgewandte, aber wegen seiner übergroßen Nase unglückliche Offizier Cyrano liebt heimlich seine Cousine Roxane, die sich stattdessen in den schönen, aber sprachlich unbeholfenen Christian verliebt. Cyrano verhilft Christian mit selbst verfassten Liebesbriefen und -worten zum Erfolg bei Roxane, ohne seine eigenen Gefühle preiszugeben. Erst nach Christians Tod im Krieg und Jahre später, kurz vor Cyranos eigenem Tod, erkennt Roxane, dass die Worte, die sie liebte, von Cyrano stammten.
Kulturelle Bedeutung
Das Stück wurde vom ersten Abend an zu einem der größten Erfolge des französischen Theaters und lief über 300 Vorstellungen in Folge. Es gilt als Hauptwerk der literarischen Neuromantik und wurde seither weltweit unzählige Male neu inszeniert, verfilmt und unter anderem für Ballett und Musical adaptiert.
