Über das Werk
Cyrano de Bergerac ist eine Oper in vier Akten von Franco Alfano nach einem französischen Libretto von Henri Cain, das Edmond Rostands gleichnamiges Versdrama zur Vorlage nimmt. Alfano komponierte das Werk ab 1933; die Uraufführung fand am 22. Januar 1936 am Teatro Reale in Rom in italienischer Übersetzung statt, unter der Leitung von Tullio Serafin mit Maria Caniglia und José Luccioni in den Hauptpartien.
Handlung
Der wortgewandte, aber wegen seiner großen Nase von Selbstzweifeln geplagte Cyrano liebt seine Cousine Roxane, hilft ihr jedoch, den schönen, aber sprachlosen Christian zu erobern, indem er ihm Liebesbriefe und Worte leiht. Erst Jahre später, sterbend, gesteht Cyrano Roxane, dass die Worte stets von ihm stammten.
Kulturelle Bedeutung
Alfano, der zuvor mit der Vollendung von Puccinis Turandot bekannt geworden war, betrachtete diese Oper als sein persönlichstes Alterswerk; nach der Uraufführung geriet sie über Jahrzehnte in Vergessenheit und wurde erst durch spätere Neuproduktionen, etwa an der Metropolitan Opera, wiederentdeckt.