Über das Werk
Comédie-lyrique in drei Akten von André-Ernest-Modeste Grétry nach einem Libretto von Jean-Baptiste Lourdet de Santerre, das auf Charles-Simon Favarts „Ninette à la cour“ (1755) zurückgeht. Die Uraufführung war am 1. Januar 1782 an der Académie Royale de Musique (Pariser Oper), mit einer Choreografie von Maximilien Gardel.
Handlung
Zwei Liebespaare, Julien und Colinette sowie Bastien und Justine, wollen gemeinsam heiraten. Eifersuchtsproben und Missverständnisse bringen die geplante Doppelhochzeit ins Wanken, ehe sich am Ende alle Zweifel auflösen.
Kulturelle Bedeutung
Das Werk war ein rascher Erfolg und erreichte bis 1816 rund 115 Aufführungen in Paris; zeitweise stand es im Spielplan neben Glucks „Iphigénie en Aulide“. Später geriet es in Vergessenheit.
