Cendrillon
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Cendrillon

Jules Massenet
Oper · 1899
Komödie

Über das Werk

Märchenoper (opéra féerie) in vier Akten von Jules Massenet nach Charles Perraults Märchen „Cendrillon“ (1697), mit einem Libretto von Henri Cain. Die Uraufführung fand am 24. Mai 1899 im neu wiederaufgebauten Opéra-Comique in Paris statt, dessen Saal seit dem Brand von 1887 geschlossen war.

Handlung

Cendrillon wird von Stiefmutter und Stiefschwestern gedemütigt, bis ihre Fee-Patin sie mit Zauberkleid und -kutsche zum Ball des Prinzen schickt. Dort verlieben sich beide, doch um Mitternacht muss Cendrillon fliehen und verliert einen Schuh. Erst als der Prinz sie damit wiederfindet, werden die beiden ein Paar.

Kulturelle Bedeutung

Cain fügte gegenüber Perrault die Szene am „Chêne des Fées“ hinzu, in der die Fee ihre Zauberkräfte inmitten neuartiger elektrischer Bühneneffekte entfaltet – ein Bühnenbild, das zum Markenzeichen der Inszenierung wurde. Mit rund 50 Vorstellungen allein in der ersten Spielzeit war das Werk ein sofortiger Erfolg, obwohl Massenet es im Vorfeld fälschlich als sein letztes Bühnenwerk angekündigt hatte.

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