Catone in Utica
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Catone in Utica

Antonio Vivaldi
Oper · 1737

Über das Werk

Opera seria in drei Akten von Antonio Vivaldi nach einem Libretto von Pietro Metastasio, uraufgeführt in der Frühjahrssaison 1737 am Teatro Filarmonico in Verona. Es ist eine der letzten Opern des Komponisten.

Handlung

Die Handlung folgt dem Bürgerkrieg zwischen Cesare und dem unbeugsamen Republikaner Catone, der sich mit seiner Tochter Marzia in Utica verschanzt hat; Marzia liebt Cesares Verbündeten Arbace und gerät dadurch zwischen Loyalität zum Vater und eigenes Gefühl. Metastasio verfasste zu diesem Stoff zwei Schlussfassungen: In der ersten stirbt Catone durch eigene Hand auf offener Bühne, was in Rom auf Kritik stieß. Vivaldi vertonte die spätere, mildere Fassung, in der Catone von der Selbsttötung abgehalten wird und sich am Ende mit Cesare versöhnt.

Kulturelle Bedeutung

Von der Musik sind nur der zweite und dritte Akt erhalten, die als Vivaldis reifste und persönlichste Opernkomposition gelten; der erste Akt ist verloren. Metastasios Libretto wurde außerdem von Leonardo Vinci, Leonardo Leo und Johann Christian Bach vertont.

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