Caio Fabbricio
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Caio Fabbricio

Georg Friedrich Händel
Oper · 1733

Über das Werk

„Caio Fabbricio“ ist Händels drittes Pasticcio der Spielzeit 1733/34: Grundlage war Johann Adolf Hasses 1732 in Rom uraufgeführte Oper gleichen Titels, aus der Händel dreizehn Arien durch Stücke von Tommaso Albinoni, Francesco Corselli, Leonardo Leo und Leonardo Vinci ersetzte; die Rezitative komponierte er selbst. Die Uraufführung fand am 4. Dezember 1733 am King's Theatre Haymarket in London statt.

Handlung

Das Libretto nach Apostolo Zeno erzählt frei um den römischen Feldherrn Gaius Fabricius Luscinus und König Pyrrhus von Epirus: Fabricius verhandelt mit dem in eine römische Gefangene verliebten Pyrrhus, weist dessen Bestechungsversuche zurück und erwirkt schließlich die Freilassung aller römischen Gefangenen. Im Zentrum steht der Gegensatz von römischer Tugend und östlichem Prunk.

Kulturelle Bedeutung

Mit nur vier Aufführungen blieb „Caio Fabbricio“ beim Publikum ohne durchschlagenden Erfolg. Erst 2022 legte das Ensemble London Early Opera unter Bridget Cunningham anhand von Händels eigenem, in Hamburg digitalisiertem Dirigierexemplar die erste Einspielung vor und machte hörbar, wie Händel fremde Arien für seine Sängertruppe neu zusammenstellte.

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