Über das Werk
„Buddenbrooks. Verfall einer Familie“ ist der erste Roman von Thomas Mann; er erschien 1901 in zwei Bänden bei S. Fischer. Mann hatte das Manuskript im Juli 1900 mit 25 Jahren abgeschlossen. Der Roman ist vielfach für die Bühne bearbeitet und mehrfach verfilmt worden.
Handlung
Der Roman verfolgt vier Generationen einer wohlhabenden Lübecker Kaufmannsfamilie zwischen 1835 und 1877. Über Johann Buddenbrook den Älteren, Konsul Jean und Senator Thomas bis zu dessen Sohn Hanno, neben dem die Geschwister Tony und Christian stehen, erzählt er den allmählichen Niedergang des Hauses, das mit jeder Generation an Vermögen, Ansehen und Lebenskraft verliert.
Kulturelle Bedeutung
Nach zögerlichem Beginn wurde das Buch zum Bestseller: 1930 erreichte eine Volksausgabe eine Million Exemplare, bis 2010 waren im Deutschen über neun Millionen verkauft. 1929 erhielt Thomas Mann den Nobelpreis für Literatur ausdrücklich unter Verweis auf „Buddenbrooks“; der Roman gilt als erster deutschsprachiger Gesellschaftsroman von Weltrang.
