Bruder Straubinger
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Bruder Straubinger

Edmund Eysler
Oper · 1903
OperetteKomödie

Über das Werk

Edmund Eysler komponierte die „singspielhafte“ Operette „Bruder Straubinger“ in drei Akten nach einem Text von Moritz West und Ignaz Schnitzer. Die Uraufführung fand am 20. Februar 1903 am Theater an der Wien statt, mit Alexander Girardi in der Titelrolle.

Handlung

In einer fiktiven Rheinstadt des späten 18. Jahrhunderts verkleidet ein Schausteller den jungen Handwerker Straubinger als 114 Jahre alten Kriegsveteranen. Dabei begegnet er unerkannt seiner früheren Geliebten Oculi, die ihn erst durch ein gemeinsames Lied als den Verlorenen wiedererkennt, während ein aufdringlicher Landgraf um sie wirbt.

Kulturelle Bedeutung

Der Walzer „Küssen ist keine Sünd’“ wurde zum größten Erfolg der Operette und machte Eysler mit ihr über Nacht bekannt; 1950 entstand eine Verfilmung, 1951 eine Rundfunkaufnahme. Die Operette gilt bis heute als eines seiner meistgespielten Werke.

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