Berlin Alexanderplatz
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Berlin Alexanderplatz

Alfred Döblin
Theater · 1929
KlassikerDrama

Über das Werk

„Berlin Alexanderplatz. Die Geschichte vom Franz Biberkopf“ ist ein Roman von Alfred Döblin, der 1929 bei S. Fischer erschien; Teile davon waren ab 1928 vorab unter anderem in der Neuen Rundschau und der Frankfurter Zeitung gedruckt worden. Döblin kannte das Milieu aus eigener Anschauung: Er war in den Arbeitervierteln östlich des Alexanderplatzes aufgewachsen und arbeitete später als Arzt im Berliner Osten. Auf der Bühne wird der Stoff in verschiedenen Fassungen gespielt, etwa in der von Oliver Reese, die 1999 am Maxim Gorki Theater Berlin in der Regie von Uwe Eric Laufenberg herauskam.

Handlung

Nach vier Jahren im Gefängnis Tegel, wo er eine Strafe wegen Totschlags verbüßt hat, kommt Franz Biberkopf zurück nach Berlin und nimmt sich vor, von nun an anständig zu bleiben. Das Leben rund um den Alexanderplatz wirft ihn jedoch immer wieder zurück: Otto Lüders betrügt ihn, der Ganove Reinhold stößt ihn aus einem fahrenden Auto, wobei Franz einen Arm verliert, und bringt später Franz' Freundin Mieze um. Gebrochen landet Biberkopf in der Irrenanstalt Buch; er verlässt sie gewandelt als Franz Karl Biberkopf und fängt als Hilfsportier in einer Fabrik neu an.

Kulturelle Bedeutung

Mit seiner Montage aus Zeitungsmeldungen, Reklame, Statistiken, Liedern und Redefetzen gilt der Roman als eines der wichtigsten und innovativsten Werke der Weimarer Republik und als erster bedeutender deutscher Großstadtroman; 2002 kam er in einer Umfrage unter namhaften Schriftsteller:innen unter die 100 besten Bücher aller Zeiten. Verfilmt wurde er 1931 von Phil Jutzi, 1980 von Rainer Werner Fassbinder als 14-teilige Fernsehserie und 2020 von Burhan Qurbani.

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Kommende Aufführungen
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