Über das Werk
Beata ist eine einaktige Operette von Stanisław Moniuszko nach einem Libretto von Jan Chęciński, komponiert 1871 in Warschau. Sie wurde am 2. Februar 1872 am Teatr Wielki in Warschau uraufgeführt und war, gut vier Monate vor seinem Tod, Moniuszkos letztes vollendetes Werk.
Handlung
In einem verschneiten Bergdorf kehrt der Soldat Maurycy aus dem Krieg zu seiner Verlobten Beata zurück, die gerade eine Pockenerkrankung überstanden hat und fürchtet, ihn mit ihrem vernarbten Gesicht abzuschrecken. Um ihre Sorge zu zerstreuen, gibt Maurycy vor, erblindet zu sein, sodass ihn ihr Aussehen ohnehin nicht mehr stören könne.
Kulturelle Bedeutung
Die zeitgenössische Kritik nahm die Operette kaum wahr; ein Rezensent befand sie als komisch angelegt, ohne dass die Situationen tatsächlich zum Lachen reizten. Als letztes vollendetes Werk Moniuszkos, der wenige Monate später starb, blieb Beata im Schatten seiner großen Opern und wird bis heute nur selten gespielt oder aufgenommen.