Aureliano in Palmira
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Aureliano in Palmira

Gioachino Rossini
Oper · 1813

Über das Werk

Aureliano in Palmira ist ein Dramma serio in zwei Akten von Gioachino Rossini nach einem Libretto, das nur mit den Initialen „G. F. R.“ gezeichnet ist und meist Felice Romani zugeschrieben wird. Die Uraufführung fand am 26. Dezember 1813 an der Mailänder Scala statt, Rossinis zweitem Auftrag für das Haus, mit dem Kastraten Giovanni Battista Velluti in der Partie des Arsace.

Handlung

Die Handlung verlegt den römischen Feldzug Kaiser Aurelians gegen Palmyra im 3. Jahrhundert auf die Bühne: Königin Zenobia verteidigt mit ihrem Verbündeten, dem persischen Prinzen Arsace, ihr Reich gegen Rom. Obwohl Aurelian sich in seine Gefangene Zenobia verliebt, bleiben diese und Arsace einander treu; am Ende begnadigt der siegreiche Kaiser das Paar und lässt es über seine Länder herrschen, sofern es Rom die Treue schwört.

Kulturelle Bedeutung

Die Originalpartitur ist verschollen, und die Oper verschwand nach wenigen Jahren von den Bühnen. Bekannt blieb sie dennoch: Ihre Ouvertüre verwendete Rossini kurz darauf für Elisabetta, regina d'Inghilterra und schließlich für Il barbiere di Siviglia, wo sie bis heute zu den meistgespielten Opernouvertüren zählt, während das Werk selbst erst durch das Rossini Opera Festival wiederentdeckt wurde.

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