Armide
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Armide

Christoph Willibald Gluck
Oper · 1777

Über das Werk

Armide ist eine Tragédie en musique von Christoph Willibald Gluck nach einem Libretto von Philippe Quinault, das dieser bereits 1686 für Jean-Baptiste Lully verfasst hatte. Gluck übernahm den Text nahezu unverändert und vertonte ihn neu; die Uraufführung fand am 23. September 1777 an der Pariser Opéra statt. Grundlage ist die Armida-Episode aus Torquato Tassos Versepos „Das befreite Jerusalem“ (1581).

Handlung

Die zauberkundige Prinzessin Armide verliebt sich gegen ihren Willen in den Kreuzritter Renaud, der ihrem Zauber als Einziger widersteht. Sie hält ihn schließlich mit Magie in ihrem Palast fest, doch Gefährten befreien ihn. Als Renaud sie trotz ihrer Bitten verlässt, bleibt Armide verzweifelt und zerstört im Zorn ihren Palast.

Kulturelle Bedeutung

Gluck selbst hielt Armide für seine gelungenste Oper, weil sie den einzelnen Figuren einen unverwechselbaren musikalischen Ausdruck verleiht. Die Uraufführung befeuerte den Pariser Streit zwischen Anhängern Glucks und Niccolò Piccinnis, wurde beim Publikum aber zu einem großen Erfolg.

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