Armida
—
0 Bewertungen

Armida

Antonín Dvořák
Oper · 1904

Über das Werk

Antonín Dvořák komponierte seine letzte Oper zwischen März 1902 und August 1903 nach einem Libretto von Jaroslav Vrchlický, der den Stoff aus Torquato Tassos Versepos 'La Gerusalemme liberata' schon rund vierzehn Jahre zuvor vorgeschlagen hatte. František Picka leitete die Uraufführung am 25. März 1904 am Prager Nationaltheater, wenige Wochen vor Dvořáks Tod am 1. Mai 1904.

Handlung

Die Zauberin Armida, Tochter des Königs von Damaskus, soll im Ersten Kreuzzug den christlichen Ritter Rinald verführen und zu Fall bringen, verliebt sich aber wirklich in ihn. Nach magischen Prüfungen und Rinalds Rückkehr zum christlichen Glauben tötet dieser die verhüllt auftretende Armida, ohne sie zu erkennen, und sie stirbt in seinen Armen.

Kulturelle Bedeutung

Durch schwache Regie und Bühnenbild überschattet, geriet die Uraufführung trotz gelobter Musik zum Misserfolg; die Oper fand nie einen festen Platz im Repertoire. Am Prager Nationaltheater wurde sie nach 1987 erst 2023 wieder gespielt.

Community-Bewertung
—
0 Bewertungen
Home
Entdecken
Freunde
Profil