Über das Werk
Amadigi di Gaula ist eine „Zauberoper" in drei Akten von Georg Friedrich Händel, deren Libretto Antoine Houdar de la Mottes „Amadis de Grèce" für die italienische Opernbühne bearbeitet. Die Uraufführung fand am 25. Mai 1715 am King's Theatre in London statt, Händels fünfte italienische Oper für London.
Handlung
Die Zauberin Melissa hält das Liebespaar Amadigi und Oriana gefangen, weil sie selbst Amadigis Liebe begehrt. Sein Freund Dardano wendet sich gegen ihn, als auch er sich in Oriana verliebt, und verbündet sich mit Melissa. Deren Ränke scheitern jedoch immer wieder, und am Ende siegt die wahre Liebe.
Kulturelle Bedeutung
Der Stoff geht auf den Ritterroman „Amadis von Gallien" zurück. Händel setzte für die kleine Besetzung aus vier hohen Stimmen ungewöhnlich farbige Bläserklänge ein, die musikalisch an seine „Wassermusik" erinnern; die Oper zählt zu den regelmäßig bei den Händel-Festspielen in Göttingen und Halle aufgeführten Werken.
