Über das Werk
„Alina, regina di Golconda“ ist eine zweiaktige Opera buffa nach einem Libretto von Felice Romani, der einen Stoff von Michel-Jean Sedaine und Stanislas de Boufflers verarbeitete. Donizetti komponierte sie 1828 für die Eröffnung des Teatro Carlo Felice in Genua, wo sie am 12. Mai 1828 uraufgeführt wurde; eine überarbeitete Fassung folgte 1829 am Teatro Valle in Rom.
Handlung
Die als Schäferin aufgewachsene Alina wird von Piraten verschleppt und nach Golconda gebracht, wo sie nach dem Tod des greisen Königs, der sie geheiratet hat, selbst zur Königin wird. Ihr verloren geglaubter französischer Geliebter Volmar findet sie wieder; gegen einen Aufstand des Rivalen Seide behauptet er sich, und Alina entscheidet sich endgültig für ihn.
Kulturelle Bedeutung
Als Eröffnungswerk eines neuen großen Opernhauses markiert „Alina“ einen Karrierehöhepunkt des jungen Donizetti und zeigt bereits die Verbindung von Abenteuerhandlung und lyrischer Empfindsamkeit, die seine späteren Erfolge prägen sollte.