Über das Werk
Pantomime ohne Worte von Samuel Beckett, in den späten 1950er Jahren auf Französisch verfasst und im Sommer 1959 in der Zeitschrift „New Departures" erstveröffentlicht. Die Bühnenuraufführung fand nach übereinstimmenden externen Angaben am 25. Januar 1960 am Institute of Contemporary Arts in London statt; eine davon abweichende Datierung auf das Jahr 1964 in einer weiteren Quelle ließ sich nicht bestätigen.
Handlung
Zwei Männer, A und B, liegen in Säcken und werden jeden Morgen von einem Stachel geweckt. A bewegt sich träge und wie im Traum durch seine Morgenroutine aus Ankleiden, Essen und Beten, während B dieselben Handlungen hastig und zielstrebig erledigt. Am Ende beginnt der Zyklus von neuem.
Kulturelle Bedeutung
Das Stück variiert die Ausgangssituation von „Akt ohne Worte I" als doppelte, gegensätzlich getaktete Routine und liest sich als sisyphosartiges Bild sinnentleerter, endlos wiederholter Arbeit.