Acis et Galatée
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Acis et Galatée

Jean-Baptiste Lully
Oper · 1686
Klassiker

Über das Werk

Pastorale héroïque in einem Prolog und drei Akten von Jean-Baptiste Lully nach einem Libretto von Jean Galbert de Campistron, das auf einer Episode aus dem 13. Buch von Ovids „Metamorphosen“ beruht. Das Werk wurde am 6. September 1686 im Schloss Anet für den Grand Dauphin uraufgeführt und blieb das letzte Bühnenwerk, das Lully vollständig selbst vollendete.

Handlung

Der Hirte Acis und die Nymphe Galatée lieben sich, doch der Zyklop Polyphème begehrt ebenfalls Galatée und überrascht das Paar während der Hochzeitsfeier. Aus Eifersucht erschlägt Polyphème Acis, worauf Galatée die Götter um Hilfe anruft. Neptun erweckt Acis neu zum Leben, indem er ihn in einen Fluss verwandelt.

Kulturelle Bedeutung

Weil sich Lullys langjähriger Librettist Quinault zuvor von der Oper abgewandt hatte, entstand der Text erstmals mit Campistron; das intime, unheroische Kammerdrama um ein einzelnes Liebespaar weicht bewusst vom sonst höfisch-heroischen Zuschnitt der Tragédie lyrique ab. Das Werk wurde bis 1752 mehrfach wiederaufgenommen und am Hof besonders geschätzt.

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