Das Theater Osnabrück (ursprünglich Stadt-Theater) ist ein städtisches Fünf-Sparten-Theater in Osnabrück (Niedersachsen), das von der Städtische Bühnen Osnabrück gGmbH betrieben wird. Neben den Sparten Musiktheater, Schauspiel, Tanz und Konzert bieten die Städtischen Bühnen Theater für Kinder und Jugendliche mit OSKAR – Junges Theater Stadt und Landkreis Osnabrück, das durch den Verein OSKARs Freunde e. V. getragen wird. Pro Spielzeit werden etwa 25 Neuproduktionen, acht Sinfoniekonzerte und über 700 Veranstaltungen angeboten, zu denen insgesamt über 190.000 Besucher kommen. Seit 1945 unterstützt der Theaterverein Osnabrück e. V. die Bühnen ideell und materiell. Als Ziel nannten die Gründer, Bürger der Stadt, die Wahrung und Förderung des kulturellen Lebens der Stadt Osnabrück. Seit 2013 vergeben das Theater Osnabrück und der Theaterverein gemeinsam den Osnabrücker Dramatikerpreis. Theater gespielt wurde in Osnabrück bereits seit 1771 im Marstall-Flügel des Osnabrücker Schlosses. Ab 1780 wurden zwei ehemalige Adelshöfe in der Straße Große Gildewart als Spielstätte genutzt. Hier trat auch Albert Lortzing zwischen 1827 und 1833 auf. 1832 übernahm die Stadt den Komplex als erstes kommunales Theater. Wegen fehlender Feuerschutzeinrichtungen wurde dieses Theater 1881 vorübergehend geschlossen und mit einem eisernen Vorhang versehen. Der Wunsch nach einem Neubau wuchs.
Erich Maria Remarque, Autor von Im Westen nichts Neues, wurde 1898 in Osnabrück geboren — das Theater pflegt sein Werk und beherbergt regelmäßig Inszenierungen seiner Romane und Stücke.
