Das Theater Magdeburg (TM) ist ein Viersparten-Theater mit eigenen Ensembles für Musiktheater, Ballett, Konzert und Schauspiel in Magdeburg. Es entstand 2004 aus der Fusion des Theaters der Landeshauptstadt und der Freien Kammerspiele. Es verfügt mit einem Opern- und einem Schauspielhaus über zwei Standorte in Magdeburg. 2025 wurde das Theater Magdeburg von Theater heute erstmals zum Theater des Jahres im deutschsprachigen Raum gekürt. Das Theater vor und nach dem Krieg Die Geschichte des Magdeburger Theaters geht auf das 1794 eröffnete Nationaltheater zurück, das ab 1876 vom Stadttheater abgelöst wurde. Das Stadttheater blieb bis 1944 das wichtigste Theater Magdeburgs. Weitere einmal zu den städtischen Bühnen gehörende Theater waren das Viktoriatheater und das Wilhelmtheater. Das heutige Opernhaus wurde 1907 als Centraltheater eröffnet. Zunächst wurde es als Varietétheater benutzt, ab 1922 war es dann eine reine Operettenbühne. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg erfolgte am 21. Dezember 1950 die Wiedereröffnung unter dem Namen Maxim-Gorki-Theater. Nachdem ein Brand, dessen Ursache vermutlich Brandstiftung war, am 20. Mai 1990 einen Großteil des Bühnenraums zerstört hatte, wurde es für 120 Mio. DM renoviert und am 4. Oktober 1997 als Theater der Landeshauptstadt wiedereröffnet.
Das Theater Magdeburg ist Sachsen-Anhalts größtes Mehrsparten-Theater und nutzt zwei Hauptspielstätten — das Opernhaus von 1907 und das Schauspielhaus, getrennt durch den Magdeburger Domplatz.
