Das Staatsschauspiel Dresden ist die Sprechtheatersparte der Sächsischen Staatstheater und zählt zu den renommiertesten Bühnen im deutschsprachigen Raum. Das Haus bespielt das Große Haus an der Theaterstraße, das 1913 nach Plänen des Architekten William Lossow eröffnet wurde, sowie das Kleine Haus in der Glacisstraße. Unter Intendanten wie Wolfgang Engel und Joachim Klement entwickelte sich das Staatsschauspiel zu einem Labor für zeitgenössische Regie und neue Dramatik. Das Haus ist bekannt für politisch engagiertes Theater und die konsequente Auseinandersetzung mit ostdeutscher und gesamtdeutscher Geschichte. Regisseure wie Volker Lösch inszenierten am Staatsschauspiel Dresden wegweisende Chorinszenierungen mit Laien aus der Stadt, die bundesweite Aufmerksamkeit erregten. Das Ensemble zählt zu den besten in Deutschland, viele seiner Mitglieder sind Absolventen der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin. Das Haus spielt jährlich über 600 Vorstellungen und erreicht damit eines der größten Theaterpublika Ostdeutschlands.
Das Staatsschauspiel Dresden ist Teil der Sächsischen Staatstheater und nutzt das Schauspielhaus Dresden — ein Bau von 1913, der als eine der akustisch besten Sprechbühnen Deutschlands gilt.
