Die Staatsoperette Dresden ist das einzige eigenständige Operettentheater Deutschlands in kommunaler Trägerschaft. Seit 2016 residiert sie im umgebauten Kraftwerk Mitte, einem ehemaligen Heizkraftwerk, das zu einem modernen Kulturquartier umgestaltet wurde. Das Heizkraftwerk versorgte Dresden jahrzehntelang mit Strom — heute erzeugen dieselben Hallen Operette und Musical statt Elektrizität, ein gelungenes Beispiel für die Umnutzung von Industriearchitektur. Das Haus pflegt das Genre der Operette ebenso wie das Musical und hat sich mit einem lebendigen, oft unkonventionellen Zugang zur Gattung einen Namen gemacht. Mit eigenem Ensemble und Orchester bietet die Staatsoperette ein populäres Musiktheaterprogramm und ergänzt die Dresdner Bühnenlandschaft um eine spezialisierte, traditionsreiche Sparte.
Bis 2016 spielte die Staatsoperette jahrzehntelang weit draußen im Stadtteil Leuben — der Umzug ins zentrale Kraftwerk Mitte brachte sie endlich ins Herz der Stadt.
