Das Saarländische Staatstheater in Saarbrücken ist das größte Theater des Saarlandes und ein Vier-Sparten-Haus mit Oper, Schauspiel, Ballett und Konzerten. Das monumentale Gebäude wurde 1938 errichtet und ist ein Zeugnis der Architektur seiner Entstehungszeit — nach 1945 wurde das Innere demokratisch umgestaltet und das Haus zu einem Symbol des kulturellen Neuanfangs in der Grenzregion zu Frankreich. Als Staatstheater an der deutsch-französischen Grenze pflegt es eine besondere Tradition des kulturellen Austauschs und kooperiert regelmäßig mit französischen Häusern. Das Saarländische Staatsorchester gehört zum Haus, das mit seiner Lage am Tbilisser Platz das kulturelle Zentrum der Landeshauptstadt bildet.
Das Haus liegt nur wenige Kilometer von Frankreich entfernt — viele Mitarbeiter und Besucher pendeln über die Grenze, und der Spielplan erscheint teils zweisprachig.
