Die Opéra Bastille ist Paris' Hauptopernhaus und wurde 1989 zum 200. Jahrestag der Französischen Revolution eröffnet — bewusst am Vorabend des 14. Juli, dem Sturm auf die Bastille. Der vom kanadisch-uruguayischen Architekten Carlos Ott entworfene Bau an der Place de la Bastille fasst 2.723 Zuschauer und ist damit eines der größten Opernhäuser der Welt. Die Bühnentechnik mit drehbaren Seitenbühnen und versenkbarem Orchestergraben gilt als eine der modernsten weltweit. Zusammen mit der Opéra Garnier bildet das Haus die Opéra national de Paris; die Bastille zeigt überwiegend Großwerke des 19. und 20. Jahrhunderts sowie zeitgenössische Uraufführungen.
Der versenkbare Orchestergraben und die fahrbaren Seitenbühnen erlauben es, eine komplette Bühnendekoration in Minuten gegen eine andere auszutauschen.
