Über das Werk
Woody Allens erstes professionell produziertes Bühnenstück, eine Farce in zwei Akten, wurde am 17. November 1966 im Morosco Theatre am Broadway uraufgeführt, inszeniert von Stanley Prager und produziert von David Merrick. Die deutschsprachige Erstaufführung folgte am 9. Januar 1982 an den Bühnen der Landeshauptstadt Kiel unter der Regie von Gerhard Hess.
Handlung
In der US-Botschaft eines fiktiven Ostblockstaats muss der tollpatschige Botschaftersohn Axel Magee in Abwesenheit seines Vaters die Amtsgeschäfte übernehmen. Als die amerikanische Touristenfamilie Hollander vor der Geheimpolizei in die Botschaft flüchtet, weil sie unerlaubt fotografiert hat, gerät Axel zwischen diplomatischer Krise, einem wichtigen Termin beim Sultan von Bashir und seiner aufkeimenden Zuneigung zur Tochter der Familie.
Kulturelle Bedeutung
Die Broadway-Produktion lief bis 1968 insgesamt 598 Vorstellungen an drei verschiedenen Häusern und markierte den Beginn Allens Karriere als Bühnenautor neben seiner Arbeit als Stand-up-Comedian. Vielfach übersetzt, gehört die Farce bis heute zum festen Repertoire des deutschsprachigen Amateur- und Boulevardtheaters.