Über das Werk
„Volksvernichtung oder meine Leber ist sinnlos“ ist ein Stück des Grazer Dramatikers Werner Schwab mit dem Untertitel „Eine Radikalkomödie“. Es gehört zu den „Fäkaliendramen“, die 1991 gesammelt erschienen, und wurde im November 1991 im Werkraum der Münchner Kammerspiele in der Regie von Christian Stückl uraufgeführt.
Handlung
Schauplatz ist ein Mietshaus. Im Erdgeschoss leben Frau Wurm und ihr erwachsener Sohn Herrmann, die einander mit Beschimpfungen und Mordfantasien quälen; darüber wohnt die Familie Kovacic mit den Töchtern Desiree und Bianca. Als die Hausbesitzerin Frau Grollfeuer alle zu ihrer Geburtstagsfeier einlädt, bricht die lange angestaute Aggression mit Gewalt hervor.
Kulturelle Bedeutung
Das Stück wurde 1992 mit dem Mülheimer Dramatikerpreis ausgezeichnet; im selben Jahr kürte ihn die Zeitschrift Theater heute zum Dramatiker des Jahres.