Viva la Vida – A Tribute to Frida Kahlo
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Viva la Vida – A Tribute to Frida Kahlo

Enrique Gasa Valga
Ballett · 2011

Über das Werk

„Viva la Vida – Frida Kahlo" ist ein abendfüllendes Tanztheater, das dem Leben und Werk der mexikanischen Malerin Frida Kahlo (1907–1954) gewidmet ist. Die Choreografie von Enrique Gasa Valga übersetzt Kahlos unbändigen Lebenswillen, ihre Leidenschaft und ihren körperlichen wie seelischen Schmerz in Bewegung. Der Titel stammt von Kahlos letztem Gemälde „Viva la Vida" (1954), das sie wenige Tage vor ihrem Tod vollendete. Begleitet wird der Abend von mitreißender, lateinamerikanisch geprägter Musik mit Boleros, Tangos und mexikanischen Liedern.

Handlung

Das Tanztheater zeichnet zentrale Stationen aus Kahlos bewegtem Leben nach: den schweren Verkehrsunfall in ihrer Jugend, der ihren Körper für immer zeichnete und zahllose Operationen nach sich zog; ihre leidenschaftliche, konfliktreiche Beziehung zum Wandmaler Diego Rivera; ihre politische Haltung und ihre Kunst, in der sie Schmerz, Identität und mexikanische Kultur verarbeitete. Statt einer linearen Erzählung verbindet der Abend tänzerische Bilder, biografische Episoden und die emotionale Welt der Künstlerin zu einem Porträt einer Frau, die ihr Leiden in schöpferische Kraft verwandelte.

Kulturelle Bedeutung

Frida Kahlo ist zu einer globalen Ikone geworden – als Künstlerin, als feministisches Vorbild und als Symbol für Widerstandskraft im Angesicht von Schmerz. Zahlreiche Choreograf:innen und Bühnen haben sich ihrem Leben gewidmet; Enrique Gasa Valgas Produktion wurde u. a. mit dem österreichischen Musiktheaterpreis (Goldener Schikaneder) als beste Ballettproduktion der Saison 2011/12 ausgezeichnet. Der Abend steht exemplarisch für das Genre des biografischen Tanztheaters, das das Leben bedeutender Persönlichkeiten nicht bloß bebildert, sondern emotional und körperlich erfahrbar macht.

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