Treulose
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Treulose

Ingmar Bergman
Theater · 2000
Drama

Über das Werk

„Treulose“ (schwedisch „Trolösa“) geht auf ein Drehbuch von Ingmar Bergman zurück, das Liv Ullmann verfilmte; der Film wurde am 13. Mai 2000 bei den Filmfestspielen in Cannes uraufgeführt und kam im September 2000 in die schwedischen Kinos. Bergman verarbeitete darin lose eigene Erfahrungen mit Ehebruch. Auf der Bühne wird der Text in der deutschen Übersetzung von Renate Bleibtreu gespielt.

Handlung

Ein alternder Regisseur namens Bergman ruft in seiner Erinnerung die Schauspielerin Marianne herbei und befragt sie über eine Affäre, die ihr Leben veränderte. Marianne ist mit dem Dirigenten Markus verheiratet, das Paar hat eine kleine Tochter, Isabelle. Als sie sich in Paris auf eine Liebesbeziehung mit dem gemeinsamen Freund David einlässt, schlagen Eifersucht und Hass um sich; Markus verlangt die Scheidung und das alleinige Sorgerecht, und der Streit um das Kind wird zum Machtkampf.

Kulturelle Bedeutung

Bergman tritt in dem Text selbst als Figur auf und verbindet ein Ehedrama mit dem Blick des Autors, der seine Figuren aus der Erinnerung entstehen lässt. Die Verfilmung war 2000 für den Europäischen Filmpreis als bester Film nominiert, Lena Endre erhielt für die Rolle der Marianne den schwedischen Filmpreis Guldbagge.

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