Über das Werk
Tod eines Handlungsreisenden ist ein Drama von Arthur Miller, das 1949 am Broadway uraufgeführt wurde. Das Stück schildert den Niedergang des alternden Handelsvertreters Willy Loman und gilt als vernichtende Kritik am amerikanischen Traum.
Handlung
Der 63-jährige Handelsvertreter Willy Loman kehrt erschöpft von einer gescheiterten Geschäftsreise nach Hause zurück. In Rückblenden und Halluzinationen erinnert er sich an bessere Zeiten und die Hoffnungen, die er in seine Söhne Biff und Happy gesetzt hat. Biff, einst ein vielversprechender Footballspieler, ist zum Versager geworden, seit er seinen Vater bei einem Seitensprung ertappt hat. Willy wird von seinem Chef entlassen, nachdem er jahrzehntelang für die Firma gearbeitet hat. In einem letzten verzweifelten Akt begeht Willy Selbstmord, um seiner Familie die Lebensversicherungssumme zu hinterlassen.
Kulturelle Bedeutung
Tod eines Handlungsreisenden ist eines der bedeutendsten Dramen des 20. Jahrhunderts und eine zeitlose Auseinandersetzung mit den Illusionen und dem Scheitern des amerikanischen Traums. Das Stück gewann den Pulitzer-Preis und den Tony Award und gehört zum Kernkanon der Weltdramatik.
