Über das Werk
William Shakespeares letztes allein verfasstes Stück aus dem Jahr 1611, ein phantastisches Spiel um Magie, Vergebung und die Macht der Kunst.
Handlung
Der ehemalige Herzog Prospero lebt mit seiner Tochter Miranda auf einer einsamen Insel, wo er durch Zauberkraft über den Luftgeist Ariel und den Wilden Caliban herrscht. Als seine Feinde auf einem Schiff vorbeifahren, beschwört er einen Sturm und bringt sie auf die Insel. Durch Illusionen und Prüfungen führt er sie zur Reue. Am Ende verzeiht Prospero seinen Feinden, entsagt der Magie und gibt Ariel die Freiheit.
Kulturelle Bedeutung
Der Sturm gilt als Shakespeares Abschied von der Bühne und wurde vielfach als Reflexion über Kunst, Kolonialismus und Macht interpretiert. Prosperos berühmter Abschiedsmonolog wird oft als Shakespeares eigener Abschied verstanden.
