The telephone & Trouble in Tahiti
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The telephone & Trouble in Tahiti

Gian Carlo Menotti
Oper · 2026

Über das Werk

Der Doppelabend „The Telephone & Trouble in Tahiti" vereint zwei kurze englischsprachige Opern des 20. Jahrhunderts: Gian Carlo Menottis heitere Miniatur „The Telephone" (1947) und Leonard Bernsteins satirische Einakter-Oper „Trouble in Tahiti" (1952). Beide Werke nehmen mit leichter Hand das amerikanische Alltagsleben aufs Korn.

Handlung

„The Telephone": Ben möchte Lucy einen Heiratsantrag machen, bevor er verreist — doch immer wieder wird das Paar vom klingelnden Telefon unterbrochen, an dem Lucy endlos plaudert. Schließlich findet Ben den einzigen Weg, durchzudringen: Er ruft sie von einer Telefonzelle aus an und macht ihr telefonisch den Antrag, den sie freudig annimmt. — „Trouble in Tahiti": Sam und Dinah, ein wohlhabendes Vorstadtpaar im Amerika der 1950er-Jahre, leben in einem Wohlstand, der ihre innere Leere und Entfremdung nur notdürftig verdeckt. Während ein swingendes Vokaltrio die heile Werbewelt des „little white house" besingt, zerbröckelt die Ehe in Gereiztheit, Langeweile und unausgesprochener Sehnsucht. Dinah flüchtet sich in einen kitschigen Südseefilm — eben „Trouble in Tahiti" —, doch die Sehnsucht nach Glück bleibt unerfüllt.

Kulturelle Bedeutung

Die Kombination der beiden Einakter ist ein beliebtes Doppelprogramm des kammeropernhaften Repertoires. Menottis „The Telephone" gehört zu den meistgespielten komischen Kurzopern überhaupt, während Bernsteins „Trouble in Tahiti" als scharfsichtige, jazzdurchwirkte Kritik am amerikanischen Wohlstandstraum gilt und später in „A Quiet Place" fortgesetzt wurde.

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Kommende Aufführungen
Teatro La Fenice · Venedig
9. Oktober 2026
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