SLOW BURN
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SLOW BURN

Aszure Barton
Ballett · 2024

Über das Werk

„SLOW BURN" ist ein Ballettabend des Hamburg Ballett mit Werken von Aszure Barton und William Forsythe. Das titelgebende Stück „Slow Burn" der kanadischen Choreografin Aszure Barton wurde am 8. Dezember 2024 am Hamburg Ballett uraufgeführt, zu Musik des Jazzkomponisten und Trompeters Ambrose Akinmusire. Ergänzt wird der Abend durch William Forsythes „Blake Works V". So treffen Bartons emotionale, gruppendynamische Handschrift und Forsythes analytisch-virtuose Dekonstruktion des klassischen Vokabulars aufeinander.

Handlung

In „Slow Burn" stellt Aszure Barton zwei Frauen – in der Uraufführung Silvia Azzoni und Madoka Sugai als „weise Frauen" – ins Zentrum und kontrastiert sie mit großen Gruppenszenen. Das Stück lotet das breite Spektrum menschlicher Gefühle aus, insbesondere Freude und ihren Gegenpol Schmerz, getragen von Akinmusires Musik. William Forsythes „Blake Works V" gehört zu seiner gefeierten „Blake Works"-Reihe, die klassisches Ballettvokabular mit zeitgenössischer Energie und musikalischer Präzision verbindet. Der Doppelabend verschränkt so zwei sehr unterschiedliche Zugänge zum zeitgenössischen Ballett.

Kulturelle Bedeutung

Der Abend verbindet zwei prägende Stimmen des internationalen Tanzes: Aszure Barton, eine der gefragtesten zeitgenössischen Choreografinnen, und William Forsythe, der das klassische Ballett wie kaum ein anderer Choreograf des 20. und 21. Jahrhunderts erneuert hat. Für das Hamburg Ballett, das nach der jahrzehntelangen Ära John Neumeiers unter neuer Leitung sein Repertoire erweitert, steht „Slow Burn" für die Öffnung hin zu aktuellen internationalen Handschriften. Die Uraufführung wurde von der Fachkritik aufmerksam verfolgt.

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