Über das Werk
Die Sinfonie Nr. 5 in e-Moll op. 64 von Pjotr Iljitsch Tschaikowsky wurde 1888 in St. Petersburg uraufgeführt und zählt zu den meistgespielten Sinfonien des romantischen Repertoires. Das Werk wird von einem wiederkehrenden „Schicksalsmotiv" durchzogen, das sich vom düsteren Beginn zum triumphalen Finale wandelt.
Handlung
Die Sinfonie eröffnet mit einem klagenden Schicksalsmotiv in den Klarinetten, das die gesamte Sinfonie durchzieht. Der erste Satz entwickelt sich zu einem leidenschaftlichen Allegro voller dramatischer Steigerungen. Der zweite Satz bietet ein berühmtes Hornsolo von ergreifender Schönheit, das in eine leidenschaftliche Klimax mündet. Nach einem eleganten Walzer als drittem Satz verwandelt das Finale das Schicksalsmotiv in einen triumphalen Marsch in strahlendem E-Dur.
Kulturelle Bedeutung
Tschaikowskys Fünfte verkörpert wie kaum ein anderes Werk den Weg vom Dunkel zum Licht und die romantische Idee des Triumphs über das Schicksal. Die Sinfonie gehört zum Kernrepertoire jedes großen Orchesters und ist ein Publikumsliebling auf der ganzen Welt.
