Partita G-Dur, BWV 829.2
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Partita G-Dur, BWV 829.2

Johann Sebastian Bach
Konzert · 1730

Über das Werk

Die Partita Nr. 5 G-Dur, BWV 829, ist die fünfte der sechs Klavierpartiten von Johann Sebastian Bach. 1730 als Einzeldruck veröffentlicht, wurde sie 1731 Teil des ersten Bandes der Clavier-Übung – Bachs selbst verlegtem Opus 1. Die Partita gilt als besonders heiter, brillant und tänzerisch und zeigt Bachs Suitenkunst auf ihrem Höhepunkt.

Handlung

Eröffnet wird die Partita von einem funkelnden Praeambulum, einem virtuosen, toccatenhaften Vorspiel voller Spielfreude. Darauf folgen eine flüssige Allemande und eine quirlige Corrente. Die ausdrucksvolle Sarabande bildet das ruhige Zentrum, ehe leichtfüßige Galanterien – ein Menuett-artiges Tempo di Minuetta und ein beschwingter Passepied – die Stimmung aufhellen. Den Abschluss bildet eine lebhafte, kontrapunktisch dichte Gigue in strahlendem G-Dur.

Kulturelle Bedeutung

Die Partita G-Dur besticht durch ihren spielerischen Esprit und ihre rhythmische Vitalität und gehört zu den dankbarsten Werken der Sammlung. Wie alle sechs Partiten verbindet sie den höfischen Tanz mit Bachs unvergleichlicher kontrapunktischer Kunst. Als Teil seines gedruckten Opus 1 zählt sie zum festen Bestand des Konzert- und Unterrichtsrepertoires für Cembalo und Klavier und begeistert bis heute Publikum wie Interpret:innen.

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