Moïse et Pharaon
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Moïse et Pharaon

Gioachino Rossini
Oper · 1827
Klassiker

Über das Werk

Moïse et Pharaon, ou Le passage de la mer Rouge ist eine französische Grand opéra von Gioachino Rossini in vier Akten, die er 1827 aus seiner 1818 für Neapel komponierten italienischen Oper Mosè in Egitto neu schuf. Das Libretto von Luigi Balocchi und Victor-Joseph Étienne de Jouy erweiterte den biblischen Stoff für die Pariser Opéra erheblich; Rossini komponierte einen Großteil der Musik neu. Die Uraufführung fand am 26. März 1827 im Théâtre de l'Académie royale de musique (Salle Le Peletier) statt, mit Nicolas-Prosper Levasseur als Moïse.

Handlung

Das Werk erzählt vom Auszug der Israeliten aus Ägypten: Pharao lässt sie unter dem Druck göttlicher Plagen ziehen, widerruft sein Versprechen jedoch erneut. Überschattet wird die Handlung von der verbotenen Liebe zwischen dem ägyptischen Thronfolger Aménophis und der Hebräerin Anaï; am Ende teilt sich das Rote Meer und rettet die Fliehenden vor der ägyptischen Verfolgung.

Kulturelle Bedeutung

Mit seiner Verbindung von Chormassen, Ballett und Bühnenspektakel gilt Moïse et Pharaon als eines der Werke, die die französische Grand opéra begründeten; Riccardo Muti und andere zählen es neben Guillaume Tell zu Rossinis größten Leistungen. Die Oper zählt bis heute zu den regelmäßig wiederaufgeführten ernsten Werken Rossinis, etwa beim Rossini Opera Festival in Pesaro.

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