Über das Werk
Mary Poppins ist ein Musical mit den Originalsongs der Sherman Brothers sowie neuen Liedern von George Stiles und Anthony Drewe, mit einem Buch von Julian Fellowes, uraufgeführt 2004 im Londoner West End. Es verbindet P. L. Travers' Kinderbücher mit dem Disney-Film von 1964 und entstand als Koproduktion von Disney und Cameron Mackintosh.
Handlung
Im London der Edwardianischen Zeit ist die Familie Banks aus dem Gleichgewicht: Der strenge Bankier George hat den Bezug zu seinen Kindern Jane und Michael verloren. Da erscheint, vom Wind herbeigeweht, das geheimnisvolle Kindermädchen Mary Poppins mit ihrer Zaubertasche. Gemeinsam mit dem Schornsteinfeger Bert führt sie die Kinder in eine Welt voller Wunder und lehrt die ganze Familie, wieder zueinanderzufinden. Als ihre Aufgabe erfüllt ist, lässt Mary sich vom Wind weitertragen.
Kulturelle Bedeutung
Die Bühnenfassung von Mary Poppins wurde zu einem internationalen Familienerfolg und ist berühmt für ihre spektakulären Theatereffekte – Marys Flug über das Publikum und Berts Stepptanz an Wand und Decke. Klassiker wie „Supercalifragilisticexpialidocious", „A Spoonful of Sugar" und „Feed the Birds" gehören zum kollektiven Gedächtnis. Das Werk lief jahrelang in London und am Broadway und gehört zu den meistgespielten Disney-Bühnenmusicals.
