Legacies
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Legacies

George Balanchine
Ballett · 2026

Über das Werk

„Legacies" ist der Eröffnungsabend der Saison 2026/27 des Dutch National Ballet (Het Nationale Ballet) in Amsterdam – ein vierteiliges Programm mit Werken von George Balanchine, Toer van Schayk, Hans van Manen und Kirsten Wicklund. Der Titel „Vermächtnisse" verweist auf das Erbe großer Choreografen, das die Compagnie pflegt und fortschreibt, und stellt ihm eine Uraufführung der jungen Choreografin Kirsten Wicklund gegenüber.

Handlung

George Balanchines „Symphony in C" ist eine Hommage an die Grandezza des klassischen Balletts. Toer van Schayks „Requiem" zu Mozarts gleichnamigem Werk wird anlässlich seines 90. Geburtstags wiederaufgenommen. Hans van Manens „Simple Things", neu im Repertoire des Dutch National Ballet, ist ein dynamisches Quartett, das Bewegung und Musik mit außergewöhnlicher Klarheit verbindet. Den Abend krönt die Uraufführung einer neuen Arbeit von Kirsten Wicklund zu Willem Jeths' „Monument to a Universal Marriage". So spannt das Programm einen Bogen von der klassischen Tradition Balanchines über die niederländische Schule van Schayks und van Manens bis zu einer neuen choreografischen Stimme.

Kulturelle Bedeutung

„Legacies" verkörpert das Selbstverständnis des Dutch National Ballet als Hüter einer reichen choreografischen Tradition – von Balanchine, dem Begründer des amerikanischen Neoklassizismus, über die für die Compagnie prägenden Niederländer Hans van Manen und Toer van Schayk bis zur Förderung des eigenen Nachwuchses. Die Wiederaufnahme von van Schayks „Requiem" zu seinem 90. Geburtstag würdigt einen der bedeutendsten niederländischen Tanzschöpfer. Programmatisch verbindet der Saisonauftakt Repertoirepflege mit Uraufführung.

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