Über das Werk
Igor Strawinskys Ballett Le Sacre du printemps (Das Frühlingsopfer), uraufgeführt 1913 in Paris durch die Ballets Russes, löste bei seiner Premiere einen der berühmtesten Skandale der Musikgeschichte aus. Das Werk schildert ein heidnisches Frühlingsritual mit archaischer Wucht.
Handlung
In einer vorchristlichen Stammesgemeinschaft feiert man die Ankunft des Frühlings durch Rituale und Tänze. Die Ältesten versammeln sich, und eine junge Frau wird als Opfer auserwählt. Sie muss den Opfertanz tanzen und sich buchstäblich zu Tode tanzen, um die Erde zu erneuern. Das Ballett endet mit dem Tod der Auserwählten als Gabe an die Natur.
Kulturelle Bedeutung
Le Sacre du printemps revolutionierte die Musik des 20. Jahrhunderts durch seine rhythmische Komplexität und rohe Kraft. Die skandalträchtige Uraufführung gilt als Geburtsstunde der musikalischen Moderne, und das Werk beeinflusste Komponisten aller Gattungen nachhaltig.
