La vida breve
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La vida breve

Manuel de Falla
Oper · 1913
Tragödie

Über das Werk

La vida breve ist ein „lyrisches Drama“ in zwei Akten und vier Bildern von Manuel de Falla nach einem Libretto von Carlos Fernández-Shaw. Falla komponierte das Werk 1904/05 für einen spanischen Kompositionswettbewerb der Real Academia de Bellas Artes, konnte es dort aber nicht zur Aufführung bringen; erst nach seiner Übersiedlung nach Paris und auf Anraten Claude Debussys, die Nummernoper zu einer durchkomponierten Partitur weiterzuentwickeln, kam es am 1. April 1913 im Casino Municipal von Nizza – in französischer Übersetzung – zur Uraufführung.

Handlung

Die junge Gitana Salud liebt den wohlhabenden Paco, der sich heimlich mit der gesellschaftlich höherstehenden Carmela verlobt hat. Als Salud von der Hochzeit erfährt, stürzt sie sich mitten in die Feier, konfrontiert Paco vor den Gästen mit seinem Verrat und bricht tot zusammen.

Kulturelle Bedeutung

Mit La vida breve gelang Falla der internationale Durchbruch: Nach der Uraufführung in Nizza 1913 folgten noch im selben Jahr die Fassung an der Opéra-Comique in Paris und 1914 die spanische Erstaufführung am Teatro de la Zarzuela in Madrid. Die daraus gezogene „Danza española Nr. 1“ gehört bis heute zu den meistgespielten Konzertstücken des Komponisten.

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