La romanzesca e l’uomo nero
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La romanzesca e l’uomo nero

Gaetano Donizetti
Oper · 1831

Über das Werk

„La romanzesca e l’uomo nero“ ist eine einaktige komische Oper Donizettis nach einem Libretto von Domenico Gilardoni, uraufgeführt am 18. Juni 1831 am Teatro del Fondo in Neapel. Donizettis eigenhändige Partitur trägt den Titel „La romanziera e l’uomo nero“, während das gedruckte Titelblatt „La Romanzesca; ossia L’uomo nero“ nennt.

Handlung

Die junge Antonina, die sich von Schauerromanen zu schwärmerischen Vorstellungen von Liebe hat verleiten lassen, widersetzt sich der von ihrem Vater arrangierten Heirat mit Carlino. Ein geheimnisvoller „schwarzer Mann“ nährt ihre romantischen Fantasien – tatsächlich der als Verkleidung auftretende Barbier Filidoro. Als der Schwindel auffliegt, schwört Antonina ihren Schwärmereien ab und fügt sich der Vernunft.

Kulturelle Bedeutung

Die Farsa parodiert die damals modische Schauerromantik und spielt unter anderem auf Rossinis Gondoliera aus „Otello“ an. Trotz solider musikalischer Machart blieb der Erfolg an der Premiere aus; nach nur einer weiteren Vorstellung wurde das Werk abgesetzt und erst im späten 20. Jahrhundert wiederentdeckt.

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