La Fille du régiment
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La Fille du régiment

Gaetano Donizetti
Oper · 1840

Über das Werk

Gaetano Donizettis komische Oper in zwei Akten wurde 1840 an der Pariser Opéra-Comique uraufgeführt. Das Libretto in französischer Sprache von Jules-Henri Vernoy de Saint-Georges und Jean-François Bayard erzählt die Geschichte eines Findelkindes, das als Maskottchen eines napoleonischen Regiments aufwächst.

Handlung

In den Tiroler Alpen 1815 wird die junge Marie als Findelkind vom 21. französischen Regiment aufgezogen, das sie liebevoll als Tochter betrachtet. Marie liebt den jungen Tiroler Tonio, der sich ins Regiment einschreibt, um sie heiraten zu dürfen — die Soldaten geben ihren Segen. Da taucht die Marquise von Berkenfield auf und enthüllt, Marie sei ihre lange verschollene Nichte. Marie wird ins Schloss gebracht und auf eine standesgemäße Heirat vorbereitet. Bei der Hochzeit mit dem aristokratischen Sohn Crackentorps platzt das Regiment ein, Tonio mit ihm. Die Marquise bekennt schließlich, dass Marie in Wahrheit ihre uneheliche Tochter ist, lässt von der arrangierten Heirat ab und segnet Marie und Tonio.

Kulturelle Bedeutung

La Fille du régiment ist Donizettis virtuoseste Komödie und enthält in Tonios Aria „Ah! mes amis... Pour mon âme" die berühmten neun hohen C — eine der größten Tenor-Herausforderungen des Repertoires. Marias Aria „Il faut partir" und das Tambour-Lied „Salut à la France" gehören ebenfalls zum Klassiker-Kanon. Inszenierungen mit Juan Diego Flórez und Natalie Dessay (Met 2008) haben das Werk in den letzten Jahrzehnten zur Publikumssensation gemacht.

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Kommende Aufführungen
Wiener Staatsoper · Wien
1. November 2026 · 5×
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