L’olimpiade
—
0 Bewertungen

L’olimpiade

Giovanni Paisiello
Oper · 1786

Über das Werk

L’olimpiade ist eine Opera seria (Dramma per musica) von Giovanni Paisiello nach dem Libretto von Pietro Metastasio (1733), das auf Berichten Herodots und Pausanias’ über die antiken Olympischen Spiele beruht. Sie wurde am 20. Januar 1786 am Teatro San Carlo in Neapel uraufgeführt, wo Paisiello seit seiner Rückkehr aus Sankt Petersburg als Hofkomponist Ferdinands IV. wirkte.

Handlung

Bei den Olympischen Spielen in Elis tritt der Athener Megacle unter dem Namen seines kretischen Freundes Licida an, um für diesen die Wettkämpferin Aristea zu gewinnen – obwohl er selbst in sie verliebt ist. Verwicklungen um Täuschung, Eifersucht und einen Mordplan lösen sich erst auf, als sich herausstellt, dass Licida in Wahrheit Aristeas lange verschollener Bruder ist.

Kulturelle Bedeutung

Mit über 70 Vertonungen gehört Metastasios Libretto zu den meistgenutzten Operntexten des 18. Jahrhunderts; Paisiellos neapolitanische Fassung von 1786 entstand auf dem Höhepunkt seiner Zeit als führender Hofkomponist Ferdinands IV., in derselben Ära wie seine Erfolge „La molinara“ und „Nina“.

Community-Bewertung
—
0 Bewertungen
Home
Entdecken
Freunde
Profil