Impressionen über Pelléas
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Impressionen über Pelléas

Claude Debussy
Oper · 1992

Über das Werk

„Impressions de Pelléas" ist eine kammermusikalische Bearbeitung von Claude Debussys einziger vollendeter Oper „Pelléas et Mélisande" (1902), die Marius Constant gemeinsam mit dem Regisseur Peter Brook 1992 für dessen Pariser Théâtre des Bouffes du Nord schuf. Die Fassung verdichtet das große symbolistische Werk auf intime Besetzung — die Begleitung übernehmen zwei Klaviere.

Handlung

Die zugrunde liegende Oper folgt Maurice Maeterlincks symbolistischem Drama. Auf der Jagd verirrt, findet Prinz Golaud die rätselhafte, weinende Mélisande an einer Quelle im Wald und nimmt sie zur Frau. In Golauds düsterem Schloss Allemonde begegnet Mélisande dessen jüngerem Halbbruder Pelléas; zwischen beiden wächst eine zarte, kaum ausgesprochene Liebe. Golauds Eifersucht steigert sich ins Krankhafte: Er belauscht das Paar, benutzt sein eigenes Kind als Späher und erschlägt schließlich Pelléas am Brunnen. Mélisande stirbt bald darauf, nachdem sie einem Kind das Leben geschenkt hat — sanft, geheimnisvoll und ohne ihr Geheimnis je preiszugeben. „Impressions de Pelléas" konzentriert dieses traumhafte Geschehen auf seine seelischen Kernmomente.

Kulturelle Bedeutung

Debussys „Pelléas et Mélisande" gilt als Schlüsselwerk der musikalischen Moderne und als die symbolistische Oper schlechthin. Die Bearbeitung von Brook und Constant machte das Werk in radikaler Verschlankung neu erfahrbar und wurde international vielfach nachgespielt. Sie ermöglicht kleinen Häusern und Ensembles den Zugang zu Debussys einzigartiger Klang- und Stimmungswelt.

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Kommende Aufführungen
Dutch National Opera · Amsterdam
10. April 2027
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