Geld ist Klasse.
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Geld ist Klasse.

Lothar Kittstein
Theater · 2024

Über das Werk

Geld ist Klasse. – Ungleichheit und Überreichtum ist ein dokumentarisch-performatives Theaterstück von Lothar Kittstein und Ensemble. Die Uraufführung fand am 20. September 2024 beim FFT Düsseldorf statt. Auf der Bühne stehen unter anderem die Millionenerbin und Vermögenssteuer-Aktivistin Marlene Engelhorn, der Theatermacher Volker Lösch und die Schauspielerin Marlene Reiter. Das Deutsche Theater zeigte die Produktion im Rahmen seiner Autor:innentheatertage.

Handlung

Das Stück untersucht, wie extreme Vermögenskonzentration gesellschaftliche und politische Macht erzeugt. Dokumentarische Informationen über Vermögen und Ungleichheit werden mit persönlichen Geschichten und grotesken Spielszenen verbunden. Besonders prägend ist Engelhorns Perspektive als Person, die selbst ein großes Erbe erhalten hat und öffentlich eine stärkere Besteuerung hoher Vermögen fordert. Das Stück fragt, wie Superreichtum demokratische Entscheidungen beeinflusst und welche politischen Gegenmaßnahmen denkbar sind.

Kulturelle Bedeutung

Die Produktion wurde für die Shortlist des Berliner Theatertreffens 2025 ausgewählt und zu den DT Autor:innentheatertagen eingeladen. Sie gehört zu einer Strömung zeitgenössischen dokumentarischen Theaters, das ökonomische Strukturen nicht nur abstrahiert behandelt, sondern Personen mit unmittelbarer biografischer Beziehung zum Gegenstand auf die Bühne bringt.

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