Über das Werk
Frasquita ist eine Operette in drei Akten von Franz Lehár nach einem Libretto von Alfred Maria Willner und Heinz Reichert. Die Uraufführung fand am 12. Mai 1922 am Theater an der Wien statt.
Handlung
Der Fabrikant Aristide Girot möchte seine Tochter Dolly mit seinem Neffen Armand verheiraten. Armand verliebt sich jedoch in die Zigeunerin Frasquita in Barcelona; weil sie ihn zu Unrecht der Untreue bezichtigt, lässt sie ihn zunächst über ihre Gefühle im Unklaren, bevor sich die Verwicklungen zwischen Barcelona und Paris zum Guten wenden.
Kulturelle Bedeutung
Für die Partitur schrieb Lehár 19 Musiknummern, darunter die bis heute bekannte Frasquita-Serenade. 1933 kam eine französische Bühnenfassung in Paris heraus, 1934 folgte eine Verfilmung.
