Finian's Rainbow
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Finian's Rainbow

Burton Lane
Musical · 1947

Über das Werk

Finian's Rainbow ist ein Musical mit Musik von Burton Lane und Gesangstexten von E. Y. „Yip" Harburg, der gemeinsam mit Fred Saidy auch das Buch verfasste. Die Uraufführung am Broadway 1947 verband überschäumende irische Romantik und Fantasy mit kühner Sozialsatire. Zwischen Märchenton und politischer Provokation gehört das Werk zu den ungewöhnlichsten Musicals der Nachkriegszeit – beschwingt, melodienselig und für seine Zeit erstaunlich mutig in der Kritik an Rassismus und Geldgier.

Handlung

Der irische Träumer Finian McLonergan wandert mit seiner Tochter Sharon und einem gestohlenen Topf voll Gold in den fiktiven US-Bundesstaat Missitucky aus, weil er glaubt, dass das Gold dort – nahe Fort Knox – wundersam wachsen werde. Ihm auf den Fersen ist der Kobold Og, dem das Gold gehört und der ohne seinen Schatz nach und nach zum Menschen wird. Als Sharon sich in den Gewerkschafter Woody verliebt und versehentlich einen Wunsch ausspricht, verwandelt sich der bigotte, rassistische Senator Billboard Rawkins in einen Schwarzen – eine Erfahrung, die ihn zum Umdenken zwingt. Zwischen Liebe, Magie und gesellschaftlichem Wandel lösen sich die Verwicklungen am Ende auf.

Kulturelle Bedeutung

Finian's Rainbow war eines der ersten Broadway-Musicals, das offen Rassismus und soziale Ungerechtigkeit anprangerte, und besaß ein für die 1940er-Jahre bemerkenswert integriertes Ensemble. Die Songs von Burton Lane und Yip Harburg – allen voran das sehnsuchtsvolle „How Are Things in Glocca Morra?" und das verträumte „Old Devil Moon" – wurden zu Standards des Great American Songbook. Mit seiner Verbindung aus Whimsy und Engagement bleibt das Stück ein Klassiker, der bis heute regelmäßig wiederbelebt wird.

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