Fearful Symmetries
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Fearful Symmetries

Christian Spuck
Ballett · 2026

Über das Werk

„Fearful Symmetries" ist ein Ballett von Christian Spuck, dem Intendanten und Chefchoreografen des Staatsballetts Berlin, das am 30. Mai 2026 an der Staatsoper Unter den Linden uraufgeführt wurde. Das Werk entstand zur gleichnamigen Komposition „Fearful Symmetries" (1988) von John Adams und überträgt deren rhythmische Intensität und treibende Energie in Bewegung. Der Titel geht auf die Wendung „fearful symmetry" aus William Blakes Gedicht „The Tyger" (1794) zurück, von der sich bereits Adams inspirieren ließ – weniger vom Inhalt des Gedichts als von der suggestiven Kraft der Worte.

Handlung

Das handlungsfreie Ballett folgt ganz der Musik: John Adams' „Fearful Symmetries" ist ein pulsierendes, minimalistisch-repetitives Orchesterwerk von großer rhythmischer Wucht, das zwischen mechanischer Strenge und mitreißendem Drive changiert. Spuck übersetzt diese Struktur in ein dichtes Geflecht aus Soli, Duetten und Ensembleformationen, in dem sich Muster bilden, verschieben und brechen. Aus der Spannung von Symmetrie und Asymmetrie, von Ordnung und drohender Auflösung gewinnt der Abend seine Sogwirkung – ein abstraktes Spiel mit Energie, Präzision und der unaufhörlichen Bewegung der Zeit.

Kulturelle Bedeutung

Mit „Fearful Symmetries" setzt Christian Spuck seine Erkundung der Beziehung von Tanz und zeitgenössischer Musik fort und bereichert das Repertoire des Staatsballetts Berlin um ein abstraktes, hochmusikalisches Werk. John Adams' Partitur zählt zu den markantesten Stücken der amerikanischen Minimal Music und hat zahlreiche Choreograf:innen inspiriert; Spucks Deutung reiht sich in diese Tradition ein und verbindet sie mit der Klangkultur der Staatskapelle Berlin. Der Abend steht für ein zeitgenössisches Ballett, das die Energie der Musik unmittelbar in körperliche Form überführt.

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Kommende Aufführungen
Staatsoper Unter den Linden · Berlin
12. Februar 2027 · 10×
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