Ein schönes Ausländerkind
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Ein schönes Ausländerkind

Toxische Pommes
Theater · 2024
Zeitgenossen

Über das Werk

„Ein schönes Ausländerkind“ ist der autofiktionale Debütroman der österreichischen Autorin, Kabarettistin und Social-Media-Satirikerin Toxische Pommes, erschienen 2024 im Wiener Zsolnay Verlag. Die Bühnenfassung des Romans kommt am 19. März 2027 im Kasino des Wiener Burgtheaters in der Regie von Sara Ostertag zur Uraufführung.

Handlung

In den 1990er Jahren flieht eine Familie vor dem beginnenden Krieg in Jugoslawien nach Österreich; erste Station ist Wiener Neustadt. Die namenlose Ich-Erzählerin setzt alles daran, die perfekte Migrantin zu werden, und entfernt sich dabei von ihren Eltern. Ihr Vater dagegen bekommt wegen einer Quotenregelung für Ausländer keine Arbeitserlaubnis, lernt kaum Deutsch und zieht sich immer mehr zurück, bis die Tochter sich für ihn zu schämen beginnt.

Kulturelle Bedeutung

Der Roman wurde als komisch und zugleich traurig erzählte Geschichte über Integration und ihren seelischen Preis breit besprochen und ist vor allem ein Porträt der Beziehung zwischen Vater und Tochter. Die Autorin wollte nach eigener Aussage von Nichtintegration erzählen, am Beispiel einer Vaterfigur, die den erwarteten Maßstäben nicht genügt. Auch die Literaturwissenschaft liest das Buch inzwischen als Beispiel postmigrantischer Literatur.

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Kommende Aufführungen
Kasino am Schwarzenbergplatz · Wien
19. März 2027
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