Different Grounds
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Different Grounds

Stephanie Lake
Ballett · 2026

Über das Werk

„Different Grounds" ist ein Ballettabend des Semperoper Ballett Dresden, der drei Uraufführungen zeitgenössischer Choreograf:innen in einem Programm vereint. Die Grundidee: Tanz existiert überall auf der Welt – doch diese „Sprache" wird nicht überall mit demselben Akzent gesprochen. Drei künstlerische Handschriften aus unterschiedlichen geografischen und ästhetischen Kontexten treffen aufeinander und lassen einen anregenden Zusammenprall verschiedener Perspektiven entstehen. Eingeladen wurden die australische Choreografin Stephanie Lake, der israelische Choreograf Shahar Binyamini und der französische Choreograf Julian Nicosia – jede:r mit einer eigens für die Dresdner Compagnie geschaffenen Arbeit.

Handlung

Der Abend besteht aus drei voneinander unabhängigen Uraufführungen. Stephanie Lake, Leiterin der Stephanie Lake Company (Melbourne), schafft ihre erste Arbeit für das Ensemble der Semperoper. Shahar Binyamini, geprägt von der Gaga-Bewegungssprache und einer organisch fließenden Körperlichkeit, steuert ein weiteres neues Werk bei. Der Franzose Julian Nicosia, dessen Stil vom dekonstruierten Ballett William Forsythes beeinflusst ist, vervollständigt das Triptychon. Musikalisch reicht der Bogen von Johann Sebastian Bach bis zu den zeitgenössischen Klangwelten der Komponisten Robin Fox und Michael Anklin. Da es sich um abstrakte, handlungsfreie Choreografien handelt, steht nicht eine durchgehende Erzählung im Zentrum, sondern der Kontrast dreier Bewegungssprachen und die Frage, wie unterschiedlich „Tanz" weltweit gedacht und gesprochen wird.

Kulturelle Bedeutung

„Different Grounds" steht exemplarisch für die kuratorische Praxis großer Ballettcompagnien, mehrere zeitgenössische Choreograf:innen-Stimmen in einem einzigen Abend zu bündeln und so die stilistische Vielfalt des aktuellen Tanzschaffens sichtbar zu machen. Indem das Semperoper Ballett Künstler:innen aus Australien, Israel und Frankreich zusammenführt, betont das Programm den internationalen, grenzüberschreitenden Charakter des heutigen Tanzes. Für das Ensemble bedeutet die Begegnung mit drei sehr unterschiedlichen Bewegungssprachen zugleich eine künstlerische Herausforderung und eine Erweiterung des eigenen Repertoires.

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Kommende Aufführungen
Semperoper · Dresden
31. Oktober 2026 · 2×
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